Gutachten Wohnbaugebiet Steinpark

Gutachten zum Wohnbaugebiet ehem. „General-von-Stein-Kaserne“ in Freising | Mai 2013

Auslober  Stadt Freising, vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher

Auftraggeber  KLAUS Wohnbau GmbH

GF ca. 5.250 m²

Landschaftsarchitektur von Büro Rolf Lynen Landschaftsarchitekt, Freising

 

Auszug aus dem Erläuterungstext

Das Wettbewerbsgebiet (Wohnbaugebiet Los Nr.2, B und C) schließt die Stadt Freising nach Norden hin ab und bildet den Stadtrand im Übergang zur freien Landschaft. Gebietsprägend ist die Lage am Bürgerpark, der sich über halböffentliche Grünfinger mit der Bebauungstruktur der Wohnbebauung verzahnt und so ein hohes Maß an Grünraumvernetzung bietet. Das nach Südosten deutlich abfallende Gelände verstärkt diesen starken Grünbezug und ermöglicht reizvolle Baukörperstaffelungen.

Die vorgenannten, positiven Rahmenbedingungen werden durch eine Gebietskonzeption, die eine bunte Mischung von Wohntypologien mit dem Schwerpunkt Familien und Generationenwohnen beinhaltet, verstärkt und zu einem einzigartigen Siedlungsraum mit hohem Identifikationspotenzial geführt. Neben kompakten Familien-Stadthäusern wird eine Mischung aus Gartenwohnungen, Familienwohnungen, Wohnungen mit Dachgärten, Wohnungen für Singles und Paare angeboten. Allen Wohnungen liegt eine einfache Grundrisskonzeption zugrunde, die individuelle Aufteilungsvarianten zulässt.

Die Balkone und Freisitze sind als Loggientypen vorgesehen um den Bewohnern maximale Privatheit zu bieten und störende gegenseitige Einflüsse zu minimieren. Teilweise sind diese mit wetterfesten Textilvorhängen als Sicht- und Sonnenschutz versehen, wodurch sich die Loggien in „Grüne Zimmer“ verwandeln lassen. Die durchgängigen Holzoberflächen der „Loggienräume“ unterstreichen diesen besonderen Charakter.

Das Angebot des B-Plans zur Ausbildung von Nebenraumzonen im Übergang zum öffentlichen Raum wird gerne und konsequent umgesetzt. Hierdurch werden den Bewohnern zusätzliche Freiraumbereiche mit besonderen Qualitäten angeboten, die als pergolaüberdeckte Freisitze oder Grillplätze im Wechsel mit „Geräteboxen“ ausgebildet sind. Im Bereich der sich zum Straßenraum öffnenden Hauszugänge entstehen so einladende Portale. (…)

 

 

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